Blut ist im Schuh von Anna Schneider

 

Genres: Jugendthriller ab 12 Jahren

Verlag: Planet Girl Verlag

ISBN: 978-3-522-50330-3

Erschienen: 20. März 2013

Einband: Taschenbuch

Seiten: 256

Gelesen: 19.März 2013 bis 21.März 2013

 

Klappentext:

Gespenstische Stille liegt über dem Friedhof – Amelies heimlichem Zufluchts- ort vor den Bosheiten ihrer Stiefschwester. Sarah hatte sie bestohlen, gedemütigt, verletzt…

Wie weit würde sie noch gehen= Schon spürt Amelie wieder das Stechen im Nacken, wie von eiskalten Augen, die ihr überallhin folgen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der Abschlußball mit Ben: Wird er sie wach küssen aus diesem Albtraum?

 

Rezension:

Amelie ist 15 Jahre alt, als ihre Mutter an Krebs stirbt. Ihre Verbindung zu ihrem Vater wird dadurch noch intensiver. Dann lernt ihr Vater Heike kennen und lieben. Die beiden wollen zusammenziehen und so zieht Amelie mit ihrem Vater in eine neue Stadt. Zusammen mit Heikes Tochter Sarah ziehen sie in eine gemeinsame Wohnung. Und dann beginnt Amelies Martyrium. Sarah ist in einer Gothic Clique und kleidet sich immer ganz in Schwarz. Sie trägt Handschuhe bis zum Ellebogen, die sie auch nie auszieht. Amelie dagegen ist ganz anders und so können die beiden nichts miteinander anfangen. Als Amelie jedoch immer beliebter in der Schule wird und von Ben, ihn den Sarah heimlich verliebt ist, zum Abschlussball eingeladen wird, eskaliert die Situation. Und da ist noch jemand, der die beiden Mädchen beobachtet und eine von ihnen soll seine Auserwählte sein.

 

Meine Meinung:

Es ist der 1. Roman den ich von Anna Schneider gelesen habe. Es ist ein wunderbarer Jugendroman, der mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich fragte mich immer, was für ein Problem Sarah wirklich hat und ob sie sich in ihrer Haut wirklich so wohl fühlt. Die Autorin schreibt in einem wunderbar berührenden Schreibstil und das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Natürlich erinnert die Geschichte und der Titel einem unweigerlich an „Aschenputtel“ und doch ist es wieder so ganz anders. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich bin der Meinung, dass es nicht nur von Jugendlichen gelesen werden sollte, sondern das auch Erwachsene mit dieser Geschichte einige schöne Stunden verbringen können.

 

Sterne: 5 von 5